kinesiologie heilbronn
Im Herbst 2009 hatte ich das Gefühl meinem Sohn nicht wirklich helfen zu können. Er war in der 2. Klasse und auf seinen Wunsch seit Schuljahresbeginn in der Ganztagesbetreuung. In der Hausaufgabenbetreuung fiel er mehr durch Stören als durch Erledigen seiner Aufgaben auf. Das Schlüsselerlebnis hatte ich, als er einmal um 5 Uhr abends in seinem Zimmer stand, total verstockt und in sich gekehrt, müde und sich weigernd seine Hausaufgaben zu machen - in der Schule hatte er es mal wieder nicht geschafft.
 
Wir haben ihn daraufhin aus der Ganztagesbetreuung genommen und professionelle Hilfe gesucht.

2 Jahre später, nach Tests, Ergotherapie und der Empfehlung, es mit Ritalin zu versuchen, kamen wir in die Kinesiologiepraxis Renner & Beckert. Wir haben gemeinsam die Probleme analysiert und konnten kinesiologisch austesten, wo die Blockaden waren. Es stellte sich schnell heraus, dass mein Sohn sehr wenig Selbstbewußtsein und -vertrauen hatte und sich in der Klassengemeinschaft als nicht wichtig empfand. An diesen Hauptpunkten wurde gearbeitet und gemeinsam Ziele definiert.

Die regelmäßigen Treffen haben auch mich sehr entlastet. Wenn ich ein Problem im Verhalten meines Sohnes sah und ich nicht wusste, wie ich es richtig angehe, habe ich es einfach mit in das nächste Treffen genommen. Das nahm sehr viel Druck aus meinem Alltag.
Ich hatte nie mehr das Gefühl mein Kind ändern zu müssen, sondern konnte es annehmen, wie es war ... und ich konnte mir Zeit lassen. Auch die Meinungen, die manche Lehrer äußerten, konnten gemeinsam aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden - es waren nicht immer unsere Probleme, die uns das Leben schwer machten. Sein Selbstbewußtsein wuchs nach einer gewissen Zeit von Treffen zu Treffen. Zwischenzeitlich scherzten wir schon, ob es evtl. zu viel des Guten wird.

Heute weiß ich, dass ich ein sehr interessiertes, vielseitiges Kind habe, das seinen Fokus nicht immer auf den Schulstoff legt. Er ist aber ein guter Schüler und bei seinen Mitschülern und den Lehrern beliebt und geschätzt. Er lernt selbstständig und autark - auch das ist für eine Mutter nicht immer leicht. Ich habe gelernt es zu akzeptieren und zu schätzen.

Nach 4 Jahren sind wir immer mal wieder zu Sitzungen in der Praxis. Es hilft uns beiden, besser im Gespräch zu bleiben.

Ich weiß nicht, wie unsere Situation heute wäre, wenn wir diese Hilfe nicht gehabt hätten.
erfahrungsberichte

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